Ein Rundgang durch Company Map
Sechs Stationen, echte Bildschirme, keine Konzeptgrafiken. Alle Aufnahmen stammen aus einem vollständigen Beispiel-Mandanten — einem mittelständischen Maschinenbauer mit 155 Objekten und 254 Verbindungen.
Eine Eigenheit werden Sie auf jedem Bild finden: Company Map sagt dazu, wie belastbar seine Aussagen sind. Das ist Absicht.
Aktuell bleiben, ohne dass es jemand als Job hat
Der Startbildschirm begrüßt nicht mit Menüs, sondern mit Fragen: „Stimmt das noch?“ Wer angemeldet ist, bestätigt oder korrigiert nur die Angaben, die ihn selbst betreffen — ein Klick, keine Formulare, keine Notation.
So entsteht Aktualität als Nebenprodukt der Arbeit, nicht als Pflegeprojekt.
Ganz ohne Verantwortung funktioniert kein Modell. Aber der Aufwand pro Person sind Sekunden — und das System zeigt, wo sie nötig sind.
Ihre Organisation als lebende Karte
Menschen, Prozesse, Systeme, Daten und Risiken — und die Verbindungen dazwischen. Kritische Abhängigkeiten treten rot hervor, Bewertungen machen aus Linien belastbare Aussagen: Wie wichtig ist diese Verbindung? Wie oft wird sie gebraucht? Wie gut funktioniert sie?
Die Karte ist kein Schaubild für den Serverraum-Flur. Sie ist die Arbeitsfläche, auf der Teams ihre eigene Realität festhalten.
Die Karte zeigt, was erfasst wurde — nicht mehr. Was fehlt, wird ausgewiesen statt übermalt.
Eine Frage, zwei Antworten: als Bild und als Befund
Wählen Sie ein Element — ein System, eine Person, einen Prozess — und Company Map zeigt, was daran hängt. Erst als Graph mit Gewichten: Wer ist direkt betroffen, wer indirekt, welche Verbindung trägt die meiste Last. Dann als Befund in Klartext: was das bedeutet, worauf die Aussage beruht, und welche Angaben noch fehlen, damit sie belastbarer wird.
Keine Zahl auf dieser Seite stammt von einer KI. Die KI darf erklären — gerechnet wird deterministisch, und beides ist sauber getrennt beschriftet.
Für die Führungsebene: verdichtet, aber nie geschönt
Das Management-Board bündelt die Befunde: Wo konzentriert sich Abhängigkeit? Welche Tätigkeiten fallen aus, wenn eine Person fehlt? Was wurde lange nicht bestätigt? Jede Kachel nennt ihre Datenbasis und führt per Klick zu den Belegen im Modell.
Es ist der Bildschirm für das Quartals-Review — und die Grundlage, auf der aus Befunden Maßnahmen mit Verantwortlichen werden.
Eine Kachel darf auch sagen: „Datenbasis zu dünn.“ Genau dann wissen Sie, was als Nächstes zu tun ist — und das ist mehr wert als eine grüne Zahl ohne Fundament.
Analysen mit Herkunftsnachweis
Jede Analyse im Katalog trägt aus, worauf sie rechnet — „Herkunft & Datenausschnitt“ steht direkt an der Kachel. Und wo künstliche Intelligenz beteiligt ist, steht es ausdrücklich dabei: Werkzeuge mit dem Abzeichen „KI-Werkzeug“ liefern Einschätzungen, keine berechneten Befunde. Beides wird nie vermischt.
Diese Trennung ist kein Feature unter vielen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Sie einem Auditor jede Zahl erklären können.
Ihre Begriffe, Ihre Kategorien — ohne Programmierung
Ob Sie „Prozesse“ oder „Abläufe“ sagen, ob Sie Gremien, Skills oder Normen abbilden wollen: Kategorien, Begriffe, Icons und Farben sind konfigurierbar. Die Analysen arbeiten mit semantischen Rollen — sie funktionieren deshalb auch mit Ihren eigenen Benennungen, ohne dass etwas umprogrammiert werden muss.
Anpassbarkeit hat eine Grenze: Die Rechenregeln der Analysen bleiben für alle gleich — genau das macht ihre Ergebnisse vergleichbar und prüfbar.
Wie aus den Whiteboards Erkenntnisse werden
Alle Whiteboards laufen in einer zentralen Graphdatenbank zusammen. In diesem Modell sind die Zusammenhänge nicht bloß gezeichnet, sondern echt verbunden und auswertbar, mit etablierten Graph-Algorithmen. Zum Beispiel:
Wer den Laden zusammenhält
Zentralitätsverfahren wie PageRank oder Betweenness zeigen die am stärksten vernetzten Knotenpunkte und die stillen Engpässe, die niemand auf dem Zettel hat.
Wo die Organisation wirklich verläuft
Pfad-Verfahren wie Dijkstra folgen einer Abhängigkeit quer durch die Firma und zeigen, wo sie über kritische Einzelverbindungen führt.
Welche Bereiche in Wahrheit zusammengehören
Community-Erkennung wie Louvain deckt die informelle Struktur auf, unabhängig davon, was das Organigramm behauptet.
Was an einem einzelnen Punkt hängt
Breiten- und Tiefensuche legen offen, was bei einem Systemwechsel oder dem Ausfall einer Schlüsselperson mit betroffen ist.
Und es bleibt nicht bei der Momentaufnahme: Ein Modul für kontinuierliche Verbesserung ist eingebaut. Befunde werden zu Maßnahmen, Maßnahmen bekommen Verantwortliche, und beim nächsten Blick sieht man, was sich verändert hat. So wird aus einer einmaligen Analyse ein Prozess, der mitwächst.
Der Rundgang ersetzt kein eigenes Bild.
Bringen Sie Ihre Frage mit — eine Schlüsselperson, einen Systemwechsel, ein Audit — und wir schauen in dreißig Minuten, was Company Map daraus sichtbar machen kann.